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Änderungen in der Betriebsrente 2020

Betriebsrentenstärkungsgesetz

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz wurde im Jahr 2017 verabschiedet. Es ist ein deutsches steuer- und sozialrechtliches Reformpaket. Mit Beginn zum 01. Januar 2018 tritt es in Kraft. Ziel der Regierung ist es die betriebliche Altersversorgung vor allem in kleineren und mittelständischen Unternehmen zu stärken, und eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung zu schaffen.

Freibetrag in der Grundsicherung

Bisher wurden Leistungen aus Riesterverträgen, Rürup-Verträgen und der betrieblichen Altersversorgung auf die staatlich zugesicherte Mindestversorgung (Grundsicherung) voll angerechnet.

Seit 2018 gibt es hierfür nun einen Freibetrag in Höhe von monatlich 212 € der unberücksichtigt bleibt. Dieser Beitrag wird nun nicht mehr der Grundsicherung angerechnet und steht dem Rentnern in voller Höhe zur Verfügung.

Erhöhung des Förderrahmens

Bereits vor dem Betriebsrentenstärkungsgesetz hatte ein Arbeitnehmer die Möglichkeit bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung West (BBG) steuer- und sozialversicherungsfrei in eine betriebliche Altersversorgung einzuzahlen. Darüber hinaus war ein Beitrag von 1.800 € pro Jahr als steuerfreie Einzahlung möglich.

Mit Inkrafttreten des Betriebsrentenstärkungsgesetz zum 01. Januar 2018 wurde von die Förderung von 4% der Beitragsbemessungsgrenze auf 8% angehoben (§ 3 Nr. 63 EstG)
Für das Jahr 2019 entspricht dies einem jährlichen Beitrag von 6.432 € bzw. monatlich 536 €. Der zusätzliche Beitrag in Höhe von 1.800 € pro Jahr als steuerfreie Einzahlung ist zeitgleich entfallen.

Förderbetrag für Einkommen bis 2.200 Euro im Monat

Neu mit dem BRSG hinzugekommen ist der sogenannte Förderbetrag für Arbeitnehmer mit einem Einkommen von maximal 2.200 Euro brutto im Monat.

Arbeitgeber werden vom Staat gefördert, wenn sie diesen Arbeitnehmern einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge zahlen. Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber hierzu eine neue betriebliche Altersvorsorge einrichtet und mindestens 240 Euro bis höchstens 480 Euro im Jahr, etwa in eine Direktversicherung, einzahlt.
Die staatliche Förderung in Höhe von 30 % der oben genannten Arbeitgeberbeiträge soll den Unternehmen einen Anreiz bieten, dem betroffenen Personenkreis eine Betriebsrente anzubieten.