Erstinformation

Sehr geehrte Besucher, gemäß neuer gesetzlicher Vorgaben (Insurance Distribution Direktive - IDD) zu Fernabsatzverträgen, sind wir dazu verpflichtet an dieser Stelle auf unsere Beratungspflicht hinzuweisen. Laden Sie sich bitte die Erstinformationen zum Vermittlerstatus gem. §11 VersVermV herunter.

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BU Altvertrags-Check

Darauf sollten Sie bei Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung achten

§ Teilzeitklausel

In der Regel leistet der Versicherer die vereinbarte Rente, wenn die versicherte Person den zuletzt ausgeübten Beruf zu 50 % nicht mehr ausüben kann. In der Regel sind dies in der zeitlichen Betrachtung einer Vollzeitstelle vier Stunden tägliche Arbeit. Hat die versicherte Person die Arbeitszeit z.B. auf die Hälfte reduziert, würde die zu prüfende Arbeitszeit bei nur zwei Stunden täglich liegen, dies jedoch bei gleicher Prämienleistung seitens des Versicherungsnehmers. Gerade in Zeiten flexibler Arbeitszeiten und vorübergehender Reduzierung der Arbeitszeit (Pflege, Erziehung etc.) stellt dies eine deutliche Benachteiligung von versicherten Personen mit reduzierter Arbeitszeit dar. Tarife, die eine dauerhafte Teilzeitklausel anbieten erfüllen diese Leistungsfrage voll, Tarife mit einer zeitlich befristeten Teilzeitklausel erfüllen diese eingeschränkt.

§ Einschränkungslose rückwirkende Leistung bei verspäteter Medlung

Der Anspruch auf die Versicherungsleistungen entsteht in der Regel mit dem Ablauf des Monats, in dem der Versicherungsfall eingetreten ist. (Wurden Karenzzeiten vereinbart, erst nach Ablauf der Karenzzeit.) Die Meldung des Versicherungsfalls sollte umgehend erfolgen, da bei verspäteter Meldung unter Umständen ein Leistungsanspruch erst mit dem Beginn des Monats der Mitteilung entstehen kann. Verspätete Meldungen (z.B. weil eine eingetretene Erwerbs-, Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit zunächst für eine akute, vorübergehende Erkrankung gehalten wurde) können also zu Leistungseinbußen führen. Alle Versicherer, die das Bedingungsrating in diesem Punkt "mindestens eingeschränkt erfüllen", leisten mindestens drei Jahre rückwirkend, wenn der Versicherte den Versicherungsfall verspätet anmeldet und beweisen kann, dass während dieses Zeitraums tatsächlich ununterbrochen Erwerbs-, Berufsunfähigkeit bzw. Pflegebedürftigkeit im Sinne der Bedingungen bestanden hat.

§ Verkürzter Prognosezeitraum 6 Monate

Ursprünglich mußte der Versicherte "voraussichtlich dauernd" außerstande sein, seinen Beruf (oder einen Vergleichsberuf) weiter auszuüben. Dies ist eine der in der Definition des Begriffs "Berufsunfähigkeit" genannten Voraussetzungen. Da es im Einzelfall sehr schwierig sein kann, eine ärztliche Prognose abzugeben, die dem Begriff "voraussichtlich dauernd" genügt, verkürzen viele Versicherer den Prognosezeitraum auf "voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen". Grundsätzlich gilt es allerdings in allen Fällen, in denen keine sichere
Zukunftsprognose möglich ist, auch als Erwerbs-/Berufsunfähigkeit, wenn eine Erwerbs-/Berufsunfähigkeit mindestens sechs Monate lang ununterbrochen bestanden hat und dieser Zustand andauert. Bei einem Prognosezeitraum von (nur) 6 Monaten ist zu beachten, daß hier schon langwierige Krankheiten (komplizierte Beinbrüche, Komplikationen bei
Schwangerschaften o.ä.) zur Leistung führen können, die im eigentlichen Sinne keine EU/BU sind. Daher wird für die Höchstwertung nur noch eine eingeschränkte Erfüllung dieser
Frage gefordert. Analog gilt diese Regelung auch für die Feststellung einer Pflegebedürftigkeit.

§ 6 Monate Leistungsfall = Leistung von Beginn an

§ Verzicht auf abstrakte Verweisung

§ Verzicht auf unübliche Einschränkungen oder Einschränkungen Leistungsauslöser bzw. Leistungshöhe

§ Verzicht auf §19VVG bei unverschuldeter Anzeigepflichtsverletzung